|
Der BYH!!! Onlineshop:
Merchandise und vieles mehr - FÜR ALLE
Ihr sucht Kleidung, Accessoires und besondere Souvenirs rund um BANG YOUR HEAD!!! und Co.? Einfach in unserem Onlineshop stöbern!
Der BYH!!! Clubshop:
Exklusives Shoppen NUR FÜR BYH!!! Clubmitglieder
Besonders günstige Konditionen gibt es exkklusiv für BYH!!! Clubmitglieder im Clubshop. Weitere Informationen zum BYH!!! Club findest Du hier...
Unser Partner EMP

Das aktuelle HEAVY
Das aktuelle HEAVY ist ab sofort erhältlich: Mit großen BYH!!!- und ROA-Festivalspecials, EDGUY-Titelstory, OPETH, TRIVIUM, ANTHRAX, ANVIL u.v.m.!
Inhalt und Leseproben...
Unser Amazon-Tip:
|
Und so war's 2002...
BYH-SAMSTAG,
29. Juni 2002 |
|
|
SLAYER
HALFORD
DORO
NEVERMORE
RAWHEAD REXX
IRON SAVIOR
CANDLEMASS
SHAKRA
VANDEN PLAS
TANKARD
MÄGO DE OZ
S.A. ADAMS
|
|
Die
doch etwas kurzfristigen Verschiebungen und Änderungen im Billing
hatten zur Folge, daß S.A. ADAMS etwas von ihrer Spielzeit
wegkürzen und noch vor dem seit Jahren üblichen Beginn
um 10.00 Uhr auf die Bühnenbretter mußten. Doch die Band
zeigte sich mehr als kooperativ, wurde doch für Bang Your Head!!!-Dauergast
und brother in filth S.A. Adams mit diesem Auftritt ein lange gehegter
Traum wahr. Als das New Yorker Trio dann um kurz nach halb neun
am Morgen ihren räudigen Sound durch die PA blies, waren zur
allgemeinen Überraschung schon an die tausend Banger anwesend,
um den Mannen zu huldigen. Diese ließen sich dann auch nicht
lange bitten und zogen ohne Rücksicht auf Verluste alle Register,
was die anwesende Meute dankend annahm. Vom Krach der Rock 'n' Roller
aus dem Koma erweckt, trafen immer mehr Kopfschüttler vor der
Bühne ein, um sich das lustige Treiben einzuverleiben. Als
Herr Adams zum Abschluß seines Sets noch die Bühnenbretter
küßte, war klar, daß die als Bezahlung geforderten
drei Weizenbiere die ihnen Horst noch an Ort und Stelle vorbeibrachte,
nur noch das Sahnehäubchen für die Combo war. Hat Spaß
gemacht!
Jagger
Nachdem
die Spanier MÄGO DE OZ am Donnerstag noch einen Headliner-Auftritt
auf einem großen Open Air in ihrem Heimatland absolvierten,
wurde ihr für den Freitag angekündigter Gig auf den Samstag
verschoben. Wie sich herausstellte, entpuppte sich dies als ein
gelungener Schachzug,
denn mit ihrer herzerfrischenden Mischung aus Folk und Metal konnten
die Jungs von der iberischen Halbinsel schon zu früher Stunde
die Massen mobilisieren. Ich habe bis jetzt auf noch keinem Bang
Your Head!!! eine solch große Anzahl an Leuten um diese
Uhrzeit vor der Bühne stehen und mitmoshen gesehen. MÄGO
DE OZ verbreiteten eine so positive Atmosphäre, daß selbst
die letzte Alkoholleiche wieder zum Leben erweckt wurde. Das lag
aber auch am exzellenten Stageacting des Sechsers. Vor allem Sänger
Jose El Rey merkt man seine jahrelange Bühnenerfahrung an.
Besonderes Schmankerl war eine Aktion, bei der er das komplette
Publikum aufforderte, sich hinzusetzen. Fast alle machten diesen
Spaß auch mit und die Stimmung war danach am Kochen. So etwas
habe ich in meiner langen Geschichte an Konzertgängen noch
nie erlebt. Auch die instrumentale Vielfalt mit Geige und Ziehharmonika
(!!!) tat ihr Übriges. Die Spanier waren zusammen mit CANDLEMASS,
SLAYER und den Conklin-Festspielen die Gewinner des Festivals. MÄGO
DE OZ haben mit diesem Auftritt mit Sicherheit sehr viele neue Fans
dazugewonnen. Fantastisch!
Oliver Weinsheimer
Der
Morning After hat ein Gesicht! Massenhaft verquollene Gestalten
hasten mit pelziger Zunge Richtung Bühne. Und das frühmorgens!
Da kann es nur einen gewichtigen Grund geben: TANKARD. Die Band
stürmte auf die Bühne und es traf den mit normalen Geschmacksnerven
bestückten Mitteleuropäer fast der Schlag: Gerre im offenen
(!) Schlafanzug. Und der Pieselschlitz
saß auch noch hinten... In diesem Moment flatterte ein Schmetterling
(für die zoologisch interessierten Metaller: Gattung "kleiner
Fuchs") an mir vorbei, blickte kurz in Richtung Bühne,
setzte sich auf ein Absperrgitter und starb. Kein Witz, der possierliche
Flattermann hauchte augenscheinlich wegen Gerres schauerlichem Anblick
sein junges, nektarzutzelndes Leben aus. DAS ist Metal! (Und wenn
Ihr schön brav seid, liebe Kinder, kommt Märchentante
Arno morgen auch zu Euch und erzählt Euch die Geschicht e
vom sterbenden Schwan im Angesicht von Kerry Kings Igelarmband...
- Stefan) Gerre sieht gleichzeitig scheiße aus, tobt wie ein
Maniac über die Bühne, scherzt mit dem Publikum, "singt"
nebenbei ein bißchen und hält zu allem Überfluß
auch noch die Balinger Fauna in Schach. Kann man denn mehr verlangen?
Für Unterhaltung war jedenfalls gesorgt. Auch wenn die Truppe
für viele Fans zu früh im Billing plaziert wurde, ließen
sich die Hessebube den frühen Spaß nicht verderben und
steckten mit ihrer Mischung aus alten Klassikern und neuen Hits
von ihrer sehr starken 'B-Day'-Scheibe viele der grinsenden Zuschauer
an. Egal, ob ein Uralt-Gassenhauer wie 'Mercenary', 'Empty Tankard',
oder ein neues Stück à la 'Rectifier', alles klang wie
aus einem Guß und machte ganz einfach Laune. TANKARD bewiesen
überdeutlich, daß auch nach unglaublichen 20 Jahren Exzeß
und Ebbelwoi die Luft noch lange nicht raus ist. The Bembel has
landed!
Arno Hofmann
Nachdem
die Prog-Abteilung des diesjährigen Bang Your Head!!! durch
die Absage von SYMPHONY X stark dezimiert worden war, mußten
VANDEN PLAS die Fahne des Prog hochhalten.
Und die Jungs lösten diese Aufgabe mit Bravour, obgleich ihr
komplexes Material sicherlich nicht hundertprozentig festivalkompatibel
ist. Zudem sah man sich nach dem feurigen Tänzc hen
von MÄGO DE OZ und der Pyjamaparty von TANKARD einem ausgelaugten
Publikum gegenüber. Doch ein Andy Kuntz, der ohne Zweifel zu
den besten Frontmännern der gesamten Szene zählt, versteht
es, auch aus dieser Situation das Optimum herauszuholen und das
Publikum zu fesseln. Außerdem hatten VANDEN PLAS in Anbetracht
dieser Festivalsituation einige ihrer härteren Nummern ausgewählt,
denen man in Form der grandiosen Ballade 'The Healing Tree' den
ruhenden Pol in der Showmitte verlieh. Die Band war auf jeden Fall
ein Gewinn für das Bang Your Head!!! und setzte in 'Rainmaker'
einen furiosen Schlußpunkt unter ihr Set, der glücklicherweise
vom Wettergott nicht erhört wurde. Mit diesem Auftritt sollten
VANDEN PLAS sich eine Reihe neuer Fans erspielt haben!
Andreas Thul & Stefan Glas
Gespannt
konnte man sein, wie sich SHAKRA mit ihrem neuen Sänger Mark
Fox präsentieren würden - und um es gleich vorweg zu nehmen,
der Jungspund hat seine Aufgabe absolut zufriedenstellend gelöst,
auch wenn ihm vor allem in Sachen Kommunikation die nötige
Routine
noch zu fehlen scheint. Aber wenn man seine Feuertaufe auch gleich
beim Bang Your Head!!! zu bestehen hat, ist das auch kein Wunder.
Sangestechnisch gab's an dem Burschen jedenfalls nix auszusetzen,
denn auch mit ihm gingen Songs wie 'Hands On The Trigger', 'Nothing
To Lose' oder 'Why Don't You Call Me' mächtig nach vorne los.
Trotz der vorgezogenen Auftrittszeit kamen die Eidgenossen mit ihrer
lockeren Art gut an und sorgten für richtig gute Laune unter
den Leuten, die nicht unbedingt wegen SLAYER aufs Gelände gekommen
waren - und daß SHAKRA inzwischen die besseren GOTTHARD sind,
wissen nun auch alle, die sich mit ihren Platten bislang noch nicht
auseinandergesetzt haben...
Martin Römpp
"Sunrise
I greet you, the beauty of your light, so warm and tender was never
the night"... Nicht nur das Balinger Publikum stellte sich
bei der schwedischen Doom-Legende als erstaunlich textsicher heraus
und sang Stücke wie 'At The Gallows End', 'Samarithan' oder
den Mega-Klassiker 'Solitude' vollständig (!) mit,
sondern auch das gelbe Rund am Himmel schien sich an der oben zitierten
Passage ein Beispiel nehmen zu wollen und brannte während des
Gigs von Messiah & Co. unerbittlich hernieder. Eigentlich wäre
diese himmlische Unterstützung gar nicht nötig gewesen,
denn Leif Edling und seine wiedervereinigte Truppe hatten keinerlei
Mühe, das begeisterte Publikum ins Schwitzen zu bringen. Wie
schon bei JAG PANZER, SAXON und TITAN FORCE am Tag zuvor, hatten
auch CANDLEMASS einfach zu viele hervorragende
Songs für ihre Spielzeit. 'Mirror, Mirror', 'Crystal Ball'
oder 'Under The Oak' gehörten neben den bereits genannten zum
Repertoire der Schweden. Und trotz der völlig Doom-untypischen
Helligkeit am frühen Vormittag schonte sich der mönchskuttenbewandete
Frontklotz Messiah Marcolin nicht eine Sekunde, neben der tadellosen
Gesangsleistung wußte er mit absoluter Fannähe (was wir
von einem anderen Herren an diesem Tag leider noch ganz anders erfahren
durften) und Enthusiasmus zu überzeugen. Seiner in nicht ganz
fehlerfreiem Deutsch vorgetragenen Aufforderung: "Bangen Sie
das fucking Kopf!!" folgten die begeisterten Fans nur zu gerne.
Und der Verfasser dieser Zeilen stand mit meterhoher Gänsehaut
in den ersten Reihen und konnte ausnahmslos freudige Gesichter ausmachen,
die alle glücklich waren, dies noch mal erleben zu dürfen!
Es wäre eine Schande, wenn sich die Band in dieser Verfassung
zur Ruhe setzen würde, denn CANDLEMASS waren - zumindest für
mich und trotz teilweise starker Konkurrenz - das absolute Highlight
des Bang Your Head!!!-Festivals 2002.
Martin Brandt
...zeigten
sich musikalisch sogar noch vielseitiger als ihre Kollegen von GAMMA
RAY am Vortag - sicher eine Folge der Erfahrungen ihres Masterminds
Piet Sielck als Produzent. Auch über die Songauswahl konnte
nicht gemeckert werden, von 'Coming Home' bis 'I've Been To Hell'
waren die Highlights der Band vertreten. Ihr Gig wurde daher zu
einer runden Sache, obwohl der Monitorsound
ziemlich miserabel war, so daß die fünf Burschen quasi
"taub" arbeiten mußten. Vor der Bühne war von
diesen Problemen nichts zu spüren. 'Protector' vom exzellenten
neuen Album 'Condition Red' war ein klasse Opener. Die Band spielte
tight zusammen, die Stimmung untereinander, wie auch der Kontakt
zum Publikum war okay. Nun müßte der stimmlich hervorragende
Frontmann Piet sich noch optisch und mit seinen Ansagen
zu einem solchen entwickeln, dann wäre alles in Butter. Bassist
Jan überbrückte immerhin die Zeit des Gitarrenwechsels
mit der Frage ans Publikum "Ist bei euch alles im Lack da unten?"
Doch um die Dichte des Sounds noch atmosphärischer zu gestalten,
dürften die Pausen zwischen den Songs gern kürzer ausfallen.
Wer IRON SAVIOR noch nicht ohne Kai Hansen gesehen hatte, durfte
erkennen, daß diese Band tatsächlich schon immer ein
Eigenleben geführt hat. Gitarrist Piesel, im Nebenjob Gitarrentechniker
(im Volksmund "Roadie") für Kai Hansen bei GAMMA
RAY, hat einen erstklassigen Job abgeliefert. Bleibt nur zu hoffen,
daß die aktuelle Besetzung mit Piet, Piesel, Jan, Thomas und
Andreas Bestand haben wird. Dann dürfte noch einiges von den
Jungs zu hören sein.
Jörg Schulz
...zählten
sonnenklar zu den Gewinnern des diesjährigen Bang Your Head!!!.
Offenkundig hatten noch nicht viele Fans von dieser Band gehört.
Bei den ersten Klängen des Intros 'The Curse' hoben aber doch
einige der bequem vor der Bühne zwischengelagerten Metal-Maniac s
reptilhaft träge ihre Köpfe. Spätestens mit 'Holy
War' und den ersten krachenden Pyros mutierten die Festival-erschöpften
ruhenden Leguane wieder zu interessierten Metal-Freaks. Denn die
Buben hatten nicht nur einen guten Sound und spielten sich hervorragend
durch ihr Set. Sie boten auch die beste Coverversion eines ehedem
von Ronnie James Dio gesungenen Stückes auf diesem Festival:
'Heaven And Hell', eingebaut in ihr stark daran orientiertes 'Sons
Of Mayhem'. Sänger/Gitarrist/Hauptsongwriter Jürgen Volk
ist nämlich nicht nur ein begnadeter Animateur, er weiß
seine facettenreiche Stimme auch effektvoll einzusetzen. Vor der
Bühne war mittlerweile ein richtiges Gedränge entst anden,
aus dem heraus die "RAWHEAD REXX!"-Rufe immer lauter wurden.
Nach dem neuen Song 'Metal War', der Appetit auf das zweite Album
macht, kam anläßlich der Bandhymne ein riesiger Saurier
in der Bauart eines T. Rex auf die Bühne, dessen ungelenke
Bewegungen an den frühen Eddie von IRON MAIDEN erinnerten.
Damit war der absolute Höhepunkt vorbereitet worden, denn das
Quartett ließ mit 'On The Edge' und 'Abandoned' zwei alte
Kracher von VICIOUS RUMORS folgen - zur Freude der Band UND des
Publikums mit Geoff Thorpe von VICIOUS RUMORS an der Gitarre, der
mit ungeheurer Energie die Weite von Bühne und Laufsteg ausnutzte.
Die (leider zu kurze) Show endete mit einem fulminanten Gitarrenfeuerwerk
und dürfte der Band einige neue Fans beschert haben.
Jörg Schulz
Nein,
Warrels Haare sind noch dran, auch wenn sein gut behüteter
Auftritt erste Schockreaktionen im Publikum ausgelöst hat.
Doch schon nach wenigen Augenblicken präsentierte der prächtig
gelaunte Shouter seine Matte, die er bei diesem energiegeladenen
Auftritt auch dringend
nötig hatte! NEVERMORE hatten in Balingen vor allem ihre heftigeren
Songs im Gepäck, und mit 'We Disintegrate', 'Narcosynthesis'
oder 'The Sound Of Silence' wurde alles in Schutt und Asche geböllert.
Ex-VICIOUS RUMORS- und jetzt TESTAMENT-Axeman Steve Smyth fügte
sich hervorragend in die Band
ein, und vor allem Warrel schaffte es spielend, die Fans zu Höchstleistungen
zu peitschen. Nachdem der Blondschopf während des gesamten
Gigs die Menge dazu ermutigt hatte, doch zu ihm auf die Bühne
zu kommen, fühlte man sich beim abschließenden METALLICA-Cover
'Ride The Lightning' glatt an das legendäre 'Gung-Ho'-Video
von ANTHRAX erinnert - so viele Leute habe ich seit einer Ewigkeit
nicht mehr auf einer Bühne gemeinsam abbangen sehen, was ein
glorreiches Ende für einen bemerkenswerten Gig markieren sollte.
Und wenn der Rest der neuen Platte so stark wird wie der exklusiv
vorgestellte Titeltrack 'Enemies Of Reality', dann können wir
uns schon jetzt auf die nächste Tour der Seattle-Veteranen
freuen...
Martin Römpp
Da
Tony Clarkin von MAGNUM nach seinem Auftritt beim Sweden Rock Festival
einen Herzinfarkt erlitten hatte, mußte in kürzester
Zeit ein gleichwertiger Ersatz her... und da war unsere Metal-Priesterin
Doro Pesch ganz klar erste Wahl! Außerdem
war sie bestimmt ganz heiß drauf, ihren "Pleiten, Pech
und Pannen"-Auftritt vor zwei Jahren auf dem Bang Your Head!!!-Festival
im positiven Sinn zu toppen. Zur Erinnerung: Damals konnte DORO
nur mit einem abgespeckten Programm, dennoch aber mit einer erstklassigen
Performance glänzen, weil der Drummer kurz zuvor das Weite
gesucht hatte. Und kann es einen besseren Auftakt als 'Hellbound',
'Burning The Witches', 'I Rule The Ruins' und dem 'Calling The Wild'-Schenkelklopfer
'Burn It Up'
geben? Genau, und so herrschte zum ersten Mal an diesem Tag richtige
Party-Stimmung auf dem Gelände. Und als DORO zum "metallischen
Tango" aufforderte, sind selbst die härtesten Männerherzen
dahingeschmolzen. Und in der Tat: Doro sieht immer noch genauso
zuckersüß und schnuckelig aus wie vor 15 Jahren, und
wenn Basser Nick vor ihr kniend spielt, dann darf man sich schon
fragen, ob ein Job als CD-Disponent, Leiter einer Werbeagentur,
Schreiberling oder Politiker wirklich so erstrebenswert war und
eine vernünftige Ausbildung am
Viersaiter nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre... Neben
bewährten Hits - da durften natürlich 'Für immer',
'East Meets West' und die All Time-Hymne 'All We Are' nicht fehlen
- mischte unser Fräuleinwunder die Meute mit 'Hellraiser' und
dem BILLY IDOL-Cover 'White Wedding' kräftig auf und gab ganz
nebenbei gleich drei Stücke aus ihrem vielversprechenden und
im August erscheinenden Album 'Fight' zum Besten. Mit 'Ich will
alles' - das glaube ich dieser Frau aufs Wort! - verabschiedete
sich DORO nach einer knappen Stunde und der einzige klitzekleine
Kritikpunkt meinerseits ist die Tatsache, daß 'Love Me In
Black' - vor zwei Jahren in einer Killerversion an gleicher Stelle
vorgetragen - diesmal nicht mit von der Partie war. Ansonsten: allererste
Sahne!
Chris Glaub
Verdammt,
mich interessiert es nicht im geringsten, welche Laus Herrn Halford
am heutigen Tag über die Leber gelaufen ist -
denn das, was der Metal-God in Balingen abgezogen hat, ist schlicht und
ergreifend eine Frechheit. Ob es nun an der Verzögerung lag,
die seine eigenen Techniker durch einen kaputten Amp in der Backline
zu verantworten hatten, oder am Fehlen seines Harley-Auftritts -
nichts rechtfertigt es, seine Fans so zu behandeln, wie es Rob Halford
beim Bang Your Head!!! getan
hat. Während des kompletten Gigs ließ sich der Meister
zu keiner einzigen Ansage herab, kein einziges Dankeschön kam
über seine Lippen, obwohl gerade die vorderen Reihen trotz
allem noch bereit waren, mitihm abzufeiern. Dabei hätte es
alles so einfach sein können, schließlich war die Setlist
klasse, und bis auf ein paar Ausfälle bei 'Painkiller' war
der Herr auch ganz passabel bei Stimme. Wenn er dann aber mit einem
einzigen Gig quasi die komplette Promotionkampagne für's neue
Album 'Crucible' in den Gulli kickt, ist dem guten Rob wohl wirklich
nicht mehr zu helfen. Das Ablesen der Texte vom Teleprompter hätte
ihm jeder verziehen - die Arroganz dem Publikum gegenüber kann
sich jedoch auch ein selbsternannter Gott nicht erlauben...
Martin Römpp
Tja,
eigentlich waren NEVERMORE ja fast die härteste Band des Festivals.
Eigentlich? Ja, denn nach dem Zugrabetragen der Legende Rob Halford
(was für ein miserabler Gig!) standen natürlich noch SLAYER
als DER krönende Abschluß in den Startlöchern. Und
diesen Job erledigten die Totschläger nach allen Regeln der
Kunst. Mit Dave Lombardo an den Drums kam Balingen in den Genuß,
die Originalbesetz ung
der Thrash-Götter bestaunen zu dürfen, die, im Vergleich
zum eine Viertelstunde kürzeren Böblingen-Auftritt bei
der letztjährigen 'Tattoo-The-Planet'-Tour, diesmal kaum Verschnaufpausen
oder lange Ansagen von Mr. Araya am Start hatten, sondern einfach
pur ihre Killersongs auf die lechzende Meute losließen, daß
meine Stimmbänder und Nackenmuskeln noch Tage später um
Gnade winselten. Die 90-Minuten-Vollbedienung boten einen guten
Querschnitt aller Bandphasen mit erstaunlich vielen Tracks neueren
Datums wie 'Darkness of Christ', 'Disciple', 'Stain Of Mind',
'Dittohead', 'Bloodline' und 'God Sent Death' und einer dezenten,
aber sehr effektiven Lightshow (obwohl ich zugeben muß, davon
nicht allzu viel mitbekommen zu haben, da man beim Ausrasten und
Durchdrehen kaum noch gezielt nach Showschmankerln Ausschau halten
kann!). Daß die absoluten Highlights teils
im Dreier- oder Viererpack gnadenlos am Stück abgefeuert wurden,
stellte die SLAYER-Jünger auf eine ganz harte Durchhalteprobe.
So gab es zwischen 'Postmortem', 'Raining Blood' und 'Hell Awaits'
genausowenig eine Pause, wie zwischen 'Dead Skin Mask', 'Season
In The Abyss', 'Mandatory Suicide' und 'Chemical Warfare', mit denen
der Hauptteil der Show abgeschlossen wurde. Als laut geforderte
Zugaben gab es dann freilich noch 'South Of Heaven' und 'Angel Of
Death' geschenkt, und danach war leider unvermeidlich und trotz
massiver SLAYER-Rufe Schluß, und das große Feuerwerk
wurde gestartet. Grandioser Abschluß eines tollen Festivalwochenendes!
Hage
|
FESTIVAL-RÜCKBLICK
BYH!!!
2002
|
|
Untitled Document
|
Der BYH!!! Newsletter
Du möchtest immer auf dem Laufenden sein, was es in Sachen BYH!!! an aktuellen Neuigkeiten gibt? Dann abonniere doch einfach unseren Newsletter:
ROCK OF AGES-Festival
Am 27. und 28. Juli 2012 ist es soweit: In Seebronn bei Rottenburg findet das siebte ROCK OF AGES-Festival statt - natürlich wieder mit großem Rahmenprogramm und Sonderkonditionen für Familien.

Weitere Informationen zu Billing und Festival findet Ihr auf der ROCK OF AGES-Homepage.
Erziehungs-auftragsformular
Besucher unter 16, die ohne Eltern zum BYH!!!-Festival kommen möchten, können dies mit einer Begleitperson tun, die von den Eltern einen Erziehungsauftrag erhält.
Weitere Informationen dazu und ein entsprechendes Formular findet Ihr auf dieser Seite.
Unser Amazon-Tip:
Werben auf www.bang-your-head.de
Mit einem Werbebanner auf www.bang-your-head.de erreichen Sie monatlich zehntausende Musik- und Festivalbegeisterte. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Wir beraten Sie gerne hinsichtlich möglicher Werbeflächen und Konditionen.
|